Mittwoch, 12. August 2015

Kuntsommer 2: Deconstruction, Schichten und der Zufall - Deconstruction, Layers, Accidents


Spielwiese und Forschungslabor
Kunstsommerwerkstatt

Textiles Material fragmentiert, geschichtet

In den nächsten Tagen: Drucktechniken kommen hinzu. Schichten und Methoden des "Deconstruction" beinhalten schon mehr Zufall. Fragmentarisches wird weiter verändert. Bildelemente gefallen, erstaunen oder enttäuschen. Die Farbe ist schwer zu bewältigen, exakte Farbtöne zu erreichen eine schwierige Sache mit diesem Material. Komplex arbeitet und wirkt sich die Farbe ein, sie braucht mehr als einen Faktor, um zu gelingen - dafür belohnt sie mit Haltbarkeit und Leuchtkraft über Jahre. Herausforderungen der mittleren Tage in der Textilkunstwerkstatt.
 
 Zufallsverfahren verhindern zu viel Kontrolle. Leben spielt sich so ab und es bietet Möglichkeiten - oder zwingt sogar- zu reagieren.

Die Diskussion wird wichtig, das Thema Berührung und Material steht im Raum. Wir bewegen es hin und her und es wird klar, wie sehr die Haptik und die Bewegung der Hände den Textilkünstlerinnen wichtig ist.

Schwebezustand
Ab wann ist ein Stoff zu verwerfen? Wie lange arbeitet man an einem ungeliebten Stück?
Hätte man nicht gleich neu beginnen sollen?
Versuche Hin und Her
Am Schluß eine Installation mit Müllsack zur Präsentation in der Kunstnacht. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den anderen Gruppen kamen und boten auch Material zum hinein tun an - manche Prozesse sind unabhängig vom Genre.

Abstrakte Sprache Textil

Mit den Augen meinen wir zu wissen, wie die geschaffenen Oberflächen sich anfühlen (sollten). Manchmal ist es eine materielle Illusion. Man möchte überprüfen, deshalb die Hand zu Hilfe nehmen. Mehr Sinne als nur der eine wollen berührt werden.
Manchen ist das Textile zu nahe getreten, sie betrachten lieber von Weitem, zu viel Haptik gibt es auch. 
Den Fokus auf Material, Oberflächen und Verbindungen zu legen ist Abstraktion. Sprachverwirrungen und Vorlieben werden deutlich. Staunen über Materialkombinationen wird uns entgegengebracht. In der Kunstnacht werden im Raum Fragmente der Woche und Bandbreite gezeigt. Nette Besucher und Besucherinnen, viele Gespräche, Fragen und offene Augen.





1 Kommentar:

  1. "Hätte man nicht gleich neu beginnen sollen" - ähem. Erkannt ;-)) und das mit der haptischen Qualität halte ich für einen der ganz entscheidenden, zentralen Punkt, sobald es um das Thema "Textil und Kunst" geht.
    Freu' mich auf den November !

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